Elektromotoren - wie funktionieren die eigentlich?
Man unterscheidet viele unterschiedliche Motortypen, gemeinsam ist bei fast allen der grundsätzliche Aufbau:

Der Stator ist unbeweglich und hat ein stabiles Magnetfeld. 

Der Rotor (auch Anker genannt) ist drehbar angeordnet und hat ein wechselndes Magnetfeld durch die Stromzuführung am Polwender (Kommutator). 

Bei kleinen Motoren besteht der Stator aus einem Dauermagneten (Permanentmagnet).

Hier der erste Erklärungsversuch:
Der Stator (Schweißdraht und Neodymmagnet) ist ein Permanentmagnet mit stabiler Magnetrichtung:



Der Rotor ist ein Elektromagnet mit wechselnder Magnetrichtung.
Wenn sich die unterschiedlichen Pole von Stator und Rotor angezogen haben und sich gegenüberstehen, wird die Stromrichtung im Rotor durch die Schleifkontakte umgedreht.

Gleichnamige Pole stoßen sich ab, die Drehbewegung wird fortgesetzt.
Was jeder heute so einfach bauen kann, war vor 300 Jahren noch völlig unmöglich;
und das aus vielen Gründen. Vielleicht der Wichtigste:
Um etwas über Elektromagnetismus in Erfahrung zu bringen, benötigt man elektrischen Strom.
Über die Anfänge bei Strom, Magnetismus und Elektromagnetismus .... weiter