Damit der Körper in einer perspektivischen Technischen Zeichnung immer gleich erscheint, hat man sich geeinigt,
alle Körperflächen in Parallelprojektion abzubilden.


3 genormte Abbildungsverfahren sind dabei gebräuchlich:

Die isometrische Projektion wird dann bevorzugt,

wenn auf 3 Seiten des Werkstückes wesentliches gezeigt werden soll. Iso bedeutet “gleich”: Alle Kanten des Köpers werden im gleichen Maßstab dargestellt. Die parallel zur Grundfläche liegenden Kanten stehen im Winkel von 30° auf der Waagerechten.

Isometrisch abgebildete Körper erscheinen immer größer als sie tatsächlich sind.

Die Frontal-dimetrische Projektion heißt auch Kavalier-Perspektive.


Sie ist zwar im Technischen Zeichnen wenig gebräuchlich; für den Zeichenanfänger ergibt sie jedoch sehr anschauliche und leicht auszuführende Bilder, die dem Betrachter die Hauptansicht des Gegenstandes frontal ermöglicht. Die in die Raumtiefe gehenden Körperkanten werden auf die halbe natürliche Länge verkürzt.

Sie stehen im Winkel von 45° auf der Waagerechten.

Mit der Dimetrischen Darstellung kann man in der Vorderansicht (Hauptansicht) eines Werkstückes wesentliche Merkmale zeigen.

Nur Breite und Höhe werden im gleichen Maßstab abgebildet.

In die Tiefe des Bildes weisende Längen werden auf die Hälfte ihrer natürlichen Länge verkürzt.  Die parallel zur Grundfläche liegenden Kanten stehen nach links im Winkel von 7° und nach rechts im Winkel von 42° auf der Waagerechten.

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